Wohnkonzepte
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Vier Konzepte respektive Visua­li­sie­run­gen unter­suchen alter­native Wohn­formen. Warum eigent­lich be­wohnen wir Mikro­klimas, die sich um jeden Preis von ihrer Um­welt ab­schot­ten? Was nützen uns draussen atmungs­aktive Schuhe, wenn wir zu­nehmend herme­tisch ver­siegelte Häuser be­wohnen?

Architektur-Skizze, die ein alternatives Wohnkonzept erforscht
Zum Bau dieses Hauses wurden nur natür­liche Ma­te­ria­lien ver­wendet. Fens­ter, Türen und Wände sind in­wendig nach japan­ischen Vor­bildern mit Papier be­spannten Elementen aus­gekleidet, die sich bei Bedarf öffnen lassen. Da das Haus nicht iso­liert ist, ent­stehen na­tür­liche Klima­zonen: Unter dem Dach ist es wärmer als im ge­mau­er­ten Keller­geschoss. In einiger Ent­fernung zum Haus steht eine kolossale, mit Efeu bewachsene Wand, die das Haus vor direkter Sonnen­ein­strahlung schützt.
Architektur-Skizze, die ein alternatives Wohnkonzept erforscht
Ein massives Beton­volumen wird über eine bestehende, im Original­zustand belassene Bau­sub­stanz ge­stülpt, ohne mit ihr in Be­rührung zu kommen. Die Beton­hülle dient als Klima­puffer und wirkt tem­pe­ra­tur­aus­gleichend: Tags­über speichert sie Wärme, die sie nachts kon­ti­nu­ier­lich abgibt. Zudem schützt sie das Haus vor Um­welt­ein­flüssen und er­gänzt es um eine Dach­terrasse mit herr­lich­em Panorama­blick.
Architektur-Skizze, die ein alternatives Wohnkonzept erforscht
In diesem Haus gibt es nur eine Licht­quelle, eine Steck­dose, eine Herd­platte und eine Wasser­tempe­ratur. Mini­malismus wird gross­ge­schrie­ben. Eine Schatten spen­den­de Mauer um­gibt das Haus von zwei Seiten. An ihr sind zwei Solar­panels an­ge­bracht, sodass die Be­wohner­innen und Bewohner des Hauses komplett un­ab­hängig vom öffent­lichen Strom­netz sind.
Architektur-Skizze, die ein alternatives Wohnkonzept erforscht
Autarkie ist, was dieses Haus aus­zeichnet. Es ist nicht mit der öffent­lichen Wasser­ver­sorgung verbunden. Das Regen­wasser sammelt sich in einer Zisterne, die an zentraler Stelle im Innern des Hauses steht. Da Wasser nur träge auf Tem­pe­ra­tur­schwankungen reagiert, dient die Zisterne als Tem­pe­ra­tur­reservoir, das Wärme und Kälte aufnimmt und die Zimmer­tem­pe­ra­tur angenehm aus­gleicht. Ausser­dem ist südlich des Hauses ein riesiges Sonnen­segel zwischen zwei Masten gespannt.