Einst war Schrift eine Linie. Sie war die sichtbargemachte Handgeste, die unsere Vorfahren benutzten, wenn sie sich Geschichten erzählten. Doch mit der Erfindung des Buchdrucks zersplitterte die Schrift in tausend Stücke: Wir sprechen von der Typografie. Während sich die Druckschrift vollends von der Handschrift löste, verkamen Wörter zu Gegenständen, die Linie wich der Fläche. Werkzeuge, Materialien und Technologien prägten Schriften schon immer. Was heute, im Zeitalter der grenzenlosen digitalen Möglichkeiten allerdings allzu leicht vergessen geht, ist die Bedeutsamkeit der Originalgrösse.
Für meine Bachelorarbeit untersuchte ich zwei Aspekte der Typografie, die Fläche und die Grösse, zunächst in einer theoretischen Auseinandersetzung, dann in der praktischen Anwendung. Daraus entstand einerseits ein Projektarchiv und andererseits eine Publikation, für die ich meinen Arbeitsprozess und die Erkenntnisse daraus aufarbeitete.
124 S. | 15 × 23 cm | Publikation als PDF lesen (4 MB)